Am 27. - 28. März 2010 findet die 38. Jahresversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte/IGFM statt. Unter dem Motto "Universalität der Menschenrechte – Gleiche Menschenrechte für alle!" kommen Menschenrechtler aus Europa, Asien, Afrika, Nord- und Mittelamerika zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und Aktionen zu entwickeln. In den Arbeitskreisen China, Iran, Kuba, Religionsfreiheit und Ägypten wird die jeweilige Situation mit sachkundigen Experten und Zeugen erörtert.
Die IGFM freut sich, Ihnen in Berlin die Gewinner des IGFM Medienpreises "Menschenrechte im Iran" präsentieren zu können. Der Medienpreis steht unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Mit dem Preis will die IGFM Journalisten, Publizisten und andere Medienschaffende ehren, die mit ihren Berichten dazu beitragen, das Bewusstsein für die Menschenrechte im Iran zu schärfen.
Die ohnehin sehr schlechte Menschenrechtslage im Iran hat sich im Jahr 2009 entscheidend verschärft. Aus diesem Grund stellt die IGFM zum Internationalen Tag der Menschenrechte die aktuelle Menschenrechtssituation im Iran mit einer Pressekonferenz und einem Symposium in den Focus.
Chinese Writers' Point. Eine der größten Plattformen für die unabhängigen chinesischen Schriftsteller, Dichter und Verleger. Unabhängige chinesische Autoren und Intellektuelle erzählen aus ihrem persönlichen Leben und von ihren Erfahrungen als Schreiber im Exil. Sie teilen mit uns ihre Gedanken und Meinungen über das System in China und berichten von ermutigenden Geschichten auf dem Weg, durch die Zensur zu kommen. Gegenüber einem diktatorischen System der Zensur und Unterdrückung bilden Mut, Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und der Glaube an das Gute die Hoffnung für einen friedlichen Wandel in China.
Die Volksrepublik China, diesjähriges Gastland bei der Buchmesse, ist ein Staat, in dem Zensur vor der Meinungsfreiheit rangiert. Selbst beim Auftaktsymposium der Buchmesse widerstanden die chinesischen Staatsfunktionäre nicht der Versuchung, mit dem leeren Stuhl zu drohen und unabhängige Literaten auszusperren. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, der fortgesetzten Unterdrückung der Meinungsfreiheit und anderer Menschenrechte durch die Regierung in Peking öffentlich und kritisch zu begegnen. Die IGFM lädt Presse- und Medienvertreter ein zu ihrer Pressekonferenz "David gegen Goliath , Umgang mit der Zensur in China". Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung: Bei Ling, Schriftsteller: "Untergrundliteratur in China" Lea Zhou, Chefredakteurin Epoch Times Europa: "Wege die Netzzensur zu überwinden" Harry Wu, Leiter der Laogai Research Foundation: "Zensur von der Kulturrevolution bis heute"
Termin: Dienstag, 13. Oktober 2009 Beginn: 10.00 Uhr Ort: Messegelände Frankfurt, Halle 6.2., Konferenzraum des Presse-Zentrums
Vom 14. - 15. März 2009 fand die 37. Jahresversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte/IGFM statt. Unter dem Motto "Einsatz für Menschenrechtsverteidiger - unser Auftrag" kamen Menschenrechtler aus Europa, Asien, Afrika, Nord- und Mittelamerika zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und Aktionen zu entwickeln. In den Arbeitskreisen China, Religionsfreiheit und Kuba / Venezuela wurde die jeweilige Situation mit sachkundigen Experten und Zeugen erörtert.
Am 22. November 2008 fand die Verleihung des Preises der Stephanus-Stiftung an Prälat Prof. Helmut Moll für das von ihm im Auftrag der deutschen Bischofskonferenz herausgegebene "Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts" statt. Die von Oberstudienrat i.R. Dr. Wolfgang Link ins Leben gerufene Stephanus-Stiftung wird von der IGFM verwaltet. Im Rahmen der Feierstunde erinnerte der Geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen, an die bis heute andauernde Verfolgung von Christen und formulierte konkrete Forderungen an "uns alle".
Etwa 900 kleinere Bilder sind am 5. Dezember 2008 im Mauermuseum - Haus am Checkpoint Charlie in Berlin, versteigert worden. Die zehnmal zehn Zentimeter großen Leinwände hingen zur Auktion an einem Weihnachtsbaum in den Räumen des Museums. Sie sind das Werk europäischer Künstler und Schüler aus Berlin und Brandenburg. Der Erlös von zusammen 5.000 Euro wurde von Alexandra Hildebrandt, der Direktorin des Mauermuseums, zugunsten von vier politischen Gefangenen an die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte/IGFM übergeben. Es handelt sich um die kubanischen Bürgerrechtler Maria de los Angeles Borrego Mir und Normando Hernández González sowie die chinesischen Menschenrechtsaktivisten Hu Jia und Shuang Shuying.
Das Raúl Castro-Regime täuscht die Europäische Union. Ein halbes Jahr nachdem Kuba am 28. Februar 2008 zwei Internationale Pakte der Vereinten Nationen unterzeichnet hat, macht die IGFM auf die unverändert verheerende Meschenrechtslage auf Kuba aufmerksam. Seit der offiziellen Machtübernahme von General Raúl Castro am 24. Februar 2008 ist die Selbstdarstellung des Regimes geschickter geworden, doch nach wie vor werden Bürgerrechtler drangsaliert und politische Gefangene gequält. Darüber berichtete die IGFM auf ihrer Pressekonferenz am 26. August 2008, die im Mauermuseum , Museum Haus am Checkpoint Charlie in Berlin stattfand.
Aus Anlass der Olympischen Spiele in der VR China informiert die IGFM durch ihre Wanderausstellung "Games of Shame" über Zwangsarbeit, Unterdrückung von ethnischen und religiösen Minderheiten im Olympialand 2008 und wirbt für den Einsatz für politische Gefangene und Bürgerrechtler. Ziel der Ausstellung ist, nicht nur über die Menschenrechtssituation in der VR China aufzuklären, sondern auch möglichst viele Menschen zu bewegen, ihre Fernsehgeräte während der gesamten Olympischen Spiele ausgeschaltet zu lassen, um so ihrem Protest gegen die herrschenden Zustände in China Ausdruck zu verleihen.
Die IGFM zeigt Wege zur Umgehung der chinesischen Internet-Zensur, informiert durch ihre Wanderausstellung "Games of Shame" über Zwangsarbeit, Unterdrückung von ethnischen und religiösen Minderheiten während der Olympischen Spiele in der VR China und wirbt für den Einsatz für politische Gefangene und Bürgerrechtler. Termin: Donnerstag, 07. August 2008 Beginn: 11:30 Uhr Ort: Mauermuseum , Museum Haus am Checkpoint Charlie, Friedrichstr. 43-45, 10969 Berlin - Kreuzberg.
Rede von Rebiya Kadeer, Menschenrechtlerin und Präsidentin des Uigurischen Weltkongresses, bei der IGFM-Jahreshauptversammlung in Bonn am 19. April 2008. Schwerpunkte ihrer Rede: Zwangsassimilierung, politische Verfolgung, Verhaftungen, Hinrichtungen, Einschränkung der Religionsfreiheit, Auslöschung der uigurischen Muttersprache, Transport junger uigurischen Frauen zur Zwangsarbeit in andere Landesteile, Armut durch von Peking forcierte Arbeitslosigkeit, Sippenhaft am Beispiel ihrer Familie und die Mitverantwortung der Freien Welt bei der Verteidigung der Menschenrechte in China.
Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlaments Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering wurde der IGFM-Medienpreis Menschenrechte 2008 für Berichterstattung über die Menschenrechtssituation in Kuba verliehen. Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung in Bonn zeichnete die IGFM die Publizisten Markus Mockler (ideaSpektrum), Florian Borchmeyer und Matthias Hentschler (arthouse), Gunars Reichenbachs (Nordwest-Zeitung), Reinhard Brockmann (Westfalen-Blatt) und Carl-H. Pierk (Deutsche Tagespost) für ihre hervorragende Berichterstattung über die Menschenrechtssituation in Kuba aus.
Unter dem Motto "Olympia made in China - Milliarden ohne Menschenrechte", findet die diesjährige Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn statt.
Im Rahmen der 36. Jahreshauptversammlung der IGFM findet eine Pressekonferenz "Olympia made in China - Milliarden ohne Menschenrechte" statt. Schwerpunkte werden die Situation in Ostturkestan (Uiguren), in Tibet und den tibetischen Siedlungsgebieten, sowie die Verfolgung von Christen und Falun Gong-Praktizierenden sein. Hauptrednerin bei der Jahreshauptversammlung ist die ehemalige politische Gefangene der VR China und Vorsitzende des Uiguren Weltkongresses, Rebiya Kadeer. Als Zeuge der Menschenrechtsverletzungen auf Kuba wird der Mitte Februar aus der Haft entlassene Journalist Pedro Pablo Alvarez Ramos über seine Haftzeit und die Unterdrückung der demokratischen Bewegung in Kuba berichten. Des Weiteren werden die Gewinner des Medienpreis 'Menschenrechte in Kuba' der IGFM vorgestellt. Termin: Samstag, den 19. April 2008 Beginn: 12.30 Uhr Ort: Gustav-Stresemann-Institut e.V., Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn.
Kuba Forum im Rahmen der 36. Jahreshauptversammlung der IGFM. Schwerpunkte: - Präsentation der Webseite und Wanderausstellung "DISCOVER the real CUBA" - Hilfe für Gefangene und Angehörige - Politische Patenschaften - Menschenrechtsbeschwerde nach UN-Resolution 1503 - Beschwerde im Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gegen Kuba - Der Staatssicherheitsdienst der DDR als Partner des Castro-Regimes - Zensur, Medienlenkung und Desinformation in Kuba.
Abgeordnete des Bundestages, mehrerer Landtage und des Europäischen Parlamentes haben sich zu Paten für politische Gefangene in Kuba erklärt. Die Politiker wollen sich persönlich für die Freilassung von willkürlich inhaftierten Menschenrechtlern, Gewerkschaftern und anderer politischen Gefangenen in dem seit 49 Jahren diktatorisch regierten Kuba einsetzen. Der Ministerpräsident des Saarlandes Peter Müller, der Vorsitzende des Europäischen Parlamentes Hans-Gert Pöttering, die Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche, Arnold Vaatz, Dr. Karl Addicks und Volker Beck, die Europaparlamentarier Dr. Christian Ehler und Doris Pack sowie die Landtagsabgeordneten Dieter Dombrowski und Stephan Toscani gehören zu denen, die bereits eine Patenschaft übernommen haben.
Martin Lessenthin, der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, möchte seine Anerkennung an vier politische Paten aussprechen, die sich für zu Unrecht inhaftierte Kubaner eingesetzt und auf die Probleme politischer Gefangener in Kuba aufmerksam gemacht haben. Bislang haben 30 deutsche Politiker die Patenschaft für einen kubanischen politischen Gefangenen im Rahmen des IGFM-Programms übernommen. Unter den Paten ist der Präsident des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP, und der Ministerpräsident des Saarlandes, Peter Müller MdL.
Kuba ist ein Land der Gegensätze, planwirtschaftlicher Mangel und touristischer Luxus, Unterdrückung und Lebensmut, Diktatur und freiheitlicher Idealismus prallen hier aufeinander. Zu diesem Thema hat die IGFM eine Wanderausstellung organisiert. Schirmherr der Wanderausstellung ist Peter Müller MdL, Ministerpräsident des Saarlandes, der die Ausstellung am 23.11.2007 in seinem Bundesland eröffnete. Am 5.12.2007 wurde sie in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin präsentiert. Die IGFM will die Ausstellung in 100 deutschen Städten zeigen.
Die Situation in Kuba im Bereich der Presse- und Meinungsfreiheit und Schicksale der politischen Gefangenen des Castro-Regimes standen im Mittelpunkt der Internationalen IGFM-Konferenz, die am 12. Dezember 2007 in Berlin (Hotel Albrechtshof) stattfand.
Der von Alexandra Hildebrandt im Jahre 2004 initiierte Internationale Menschenrechtspreis "Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille", der jährlich zum Tag der Menschenrechte vergeben wird, wurde 2007 nach der Entscheidung der Jury u.a. zwei Kubanern verliehen: an Dr. med. Oscar Elias Biscet González und an den unabhängigen Journalisten Normando Hernández González für ihren Einsatz für Demokratie und Pressefreiheit. Beide wurden 2003 zu je 25 Jahren Haft verurteilt. Die Laudatio hielt S.E. William Robert Timken, Jr., US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland. Die Verleihung des Int. Menschenrechtspreises fand am 12.12.2007 im Mauermuseum - Haus am Checkpoint Charlie in Berlin statt.
Journalisten und Umweltschützer sitzen in Chinas Gefängnissen, politische Gefangene werden in Arbeitslagern gefoltert. Angehörige der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong werden auf grausamste Weise verfolgt. Wegen der anhaltenden schweren Menschenrechtsverletzungen in der VR China wurde - ein Jahr vor Beginn der Olymischen Spiele in Peking - am 9. August 2007 in Athen die Fackel eines globalen Fackellaufs für Menschenrechte entzündet. Veranstalter ist die Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China (CIPFG), der die IGFM angehört. Auftakt der beiden Fackelläufe in Deutschland war Berlin (19.08.2007), dann folgte München (25.08.2007). Die deutsche Botschafterin des Fackellaufs, Ines Geipel, ehemalige DDR-Sprinterin und Opfer des DDR-Staatsdopings, an die freie Welt: "Keine Feier mit Mördern!"
Auch in unserer Zeit sterben Christen um des Glaubens willen und erleiden aus religiösen Gründen Diskriminierung und Verfolgung. Aus Anlass des ersten Jahrestages der Ermordung der italienischen Ordensschwester Leonella Sgorbati am 17. September 2006 in Somalia befasst sich die Tagung mit "Christlichen Märtyrern der Gegenwart", die von uns den Einsatz für "Verfolgte Christen heute" verlangen. Referent: Prälat Prof. Dr. Helmut Moll, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz, Verfasser des bekannten Verfasser des bekannten "Martyrologium des 20. Jahrhunderts" Wann: Samstag, 22. September 2007, 11:00 bis 16:00 Uhr Wo: Hochschule St. Georgen, Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt-Oberrad
Anlässlich ihres 30-jährigen Engagements für politische Gefangene auf Kuba lud die IGFM zusammen mit dem Mauermuseum "Haus am Checkpoint Charlie", am 24. April 2007 zu einer Gedenkveranstaltung ein. Im Rahmen der Veranstaltung berichteten ehemalige politische Häftlinge und Angehörige von Gefangenen aus Kuba und der früheren DDR von ihren Erfahrungen.
Die IGFM veranstaltete am 17. März 2007 einen Gedenktag für jene kubanischen Flüchtlinge, die im März 1994 bei der Havarie eines Flüchtlingsschiffs ums Leben gekommen waren. Anlässlich des tragischen Vorfalls vor 13 Jahren hielt die IGFM in verschiedenen deutschen Städten Mahnwachen ab.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) veranstaltet am 30. März 2007 in Königstein/Taunus in Kooperation mit dem Epochtimes Europe Zeitungsverlag eine internationale Chinakonferenz. Unter dem Motto: Menschenrechte und Wirtschaftsinteressen - China hinter den Kulissen - werden international erfahrene Experten aus Wirtschaft und Politik.
Die IGFM verklagt die Republik Kuba vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen auf Basis der UN Resolution 1503. Wir laden Sie herzlich ein, sich am 30. November aus erster Hand zu informieren. Termin: Donnerstag, 30. November 2006 Beginn: 11.00 Uhr Ort: Park Inn Hotel, Salon Ehrlich, 2. Etage, Am Alexanderplatz, 10178 Berlin.
Während hierzulande immer weniger Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, kämpfen andere mutig für dessen Voraussetzungen , Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit und Pressefreiheit. Aus diesem Grunde lud die IGFM über 70 Teilnehmer von europäischen, lateinamerikanischen und nordamerikanischen Menschenrechtsorganisationen, Politiker und Journalisten zur Internationalen Kuba-Konferenz ein, die sich mit dem Thema "Meinungs- und Pressefreiheit für alle Kubaner! - Chancen eines demokratischen Wandels auf Kuba" beschäftigte. Sie fand am 5. und 6. Mai 2006 im Rahmen der IGFM-Jahresversammlung statt.
Den dritten Jahrestag der Massenverhaftungen vom 18. März 2003 hat die IGFM zum Anlass genommen, auf die dramatische Lage auf Kuba aufmerksam zu machen. Am 16. und 17. März 2006 fanden dazu Mahnwachen an der Hauptwache, nahe dem größten kubanischen Fremdenverkehrsbüro Europas in Frankfurt am Main statt. Mit Transparenten, Spruchbändern, Flugblättern und Unterschriftenlisten bekundeten die Teilnehmer der Mahnwachen ihre Solidarität und Verbundenheit mit den Opfern der kubanischen Diktatur Fidel Castros, die den Kubanern seit knapp fünfzig Jahren Demokratie und Meinungsfreiheit vorenthält.
Die Sektion Schweiz der IGFM verlieh am 19. November 2005 in Bern ihren Menschenrechtspreis dem Sonderbeauftragten der UNO für Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden, Alt-Bundesrat Adolf Ogi. An der Preisverleihung nahmen zahlreiche hochrangige Politiker der Schweiz teil, unter anderem Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz, Vizebundeskanzler Casanova, der Regierungspräsident des Kantons Bern Annoni, sowie der Großratspräsident Koch.
Eine Studentin beschreibt ein Tagesseminar bei der IGFM
Obwohl man als Student der Politikwissenschaft generell eine gute Allgemeinbildung besitzt und sich besonders für politische Themen interessiert, beschränkt sich das Wissen über Menschenrechtsverletzungen meist auf wenige Aspekte. Denn meist erfährt man aus den Medien nur wenig über dieses Thema, da nur vereinzelt über spektakuläre Fälle berichtet wird. Um dieses Wissen zu vertiefen, detaillierte Schilderungen von Experten zu erhalten und einen Einblick in die Arbeit einer Menschenrechtsorganisation zu geben, organisierte die IGFM zusammen mit dem Arbeitskreis Politikwissenschaft (AKPOL) der Universität Bamberg ein Tagesseminar für 32 Studentinnen und Studenten.
Einen Scheck über 1.420 Euro überreichte Othmar Ballmaier den Fuldaer IGFM Sprechern Felizitas Sailer und Gunter Goebel. Der Bäckermeister hatte Lebkuchenhäuser gebacken und sie zugunsten des IGFM Waisenhausprojektes in Ostrumänien verkauft. Unterstützt wurde diese Aktion außerdem durch Bischof Heinz-Josef Algermissen, der den Erlös seines Buchverkaufes im Klosterladen der Spendenaktion von Othmar Ballmaier stiftete. Seit über 10 Jahren schließt Altstadtbäcker Ballmaier jeden Sommer für zwei Wochen sein Geschäft und begleitet als IGFM Mitglied ehrenamtlich die Hilfstransporte der IGFM Fulda bis vor Ort nach Braila/Ostrumänien.
Eindrucksvolle Informationen aus erster Hand lieferten die Publizistin Serap Cileli und die Sozialwissenschaftlerin Dr. Hiltrud Schröter bei einer IGFM Veranstaltung in Karlsruhe anlässlich des "Tages der Menschenrechte". Dort erfuhren die Zuhörer nicht nur Details über die islamische Parallelgesellschaft in unserem Land , es wurden auch die Unterschiede zwischen westlichen und islamischen Rechtsnormen untersucht.
Am 17. Juni, dem Gedenktag des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR, veranstaltete der Arbeitsausschuss China in der Heidelberger Fußgängerzone eine Kundgebung, um auf schwerste Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik China hinzuweisen. Dazu gehören systematische Folter, Zensur und völlige Kontrolle der Medien, Unterdrückung und Verfolgung von Religionsgemeinschaften und freien Gewerkschaften. Zu den Schwerpunkten der Heidelberger Veranstaltung gehörte auch der Handel mit Organen.
Die IGFM schenkte dem blinden Bürgerrechtler Juan Carlos Gonzales Leiva eine Bibel in Blindenschrift. Das Evangelium wurde von der Deutschen Bibelgesellschaft gespendet.
Im koptischen Zentrum Waldsolms-Kröffelbach veranstaltete die IGFM am 2. Juli 2005 ein Tagesseminar über die Situation der Kopten, der christlichen Ursprungsbevölkerung Ägyptens. Die gut 30 Teilnehmer des Seminars erhielten vor allem Informationen und Bildpräsentationen zum Leben der Kopten und Einblicke in einzelne Schicksale. Auf dem Programm stand außerdem eine Kirchenführung sowie Erläuterungen zu Ikonen und koptischen Traditionen. Zu den Referenten zählten unter anderem Professor Fouad Ibrahim und der evangelische Kopte Wassem Girgis.
"Christenverfolgung in kommunistischen Ländern - Beispiel Vietnam" war das Thema einer Abendveranstaltung am 3. Mai im Primus-Truber-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Tübingen-Derendingen. Gut 30 Personen nahmen daran teil. Nach der Begrüßung und einem Gebet für verfolgte Christen von Dr. Christian Hermann stellte IGFM-Asienreferent Vu Quoc Dung in einer Powerpoint Bild-Präsentation die Verfolgung der christlichen Gemeinschaften in Vietnam dar. Er informierte dabei auch über die Hintergründe der aktuellen Situation und beleuchtete die Lage vor, während und nach dem Vietnam-Krieg mit Hilfe zahlreicher Fotos.
Der Internationale Menschenrechtspreis "Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille" wurde vom Mauermuseum am Checkpoint Charlie in Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte neu ins Leben gerufen.
Die Medaille wurde am 17. Dezember 2005 an den ermordeten israelischen Premierminister und Friedensnobelpreisträger Yitzhak Rabin sowie an den inhaftierten chinesischen Dissidenten Zheng Yichun vergeben. Dr. Rainer Hildebrandt war Gründer und Leiter des Mauer-Museums am ehemaligen Checkpoint Charlie. Nach seinem Tod schufen das Mauer-Museum, die IGFM und deren Freunde diesen internationalen Menschenrechtspreis, um mutige Kämpfer für die Menschenrechte zu ehren.
Die Klassen der Konrad-Lorenz-Schule Usingen von Eckhard Lieberich beteiligen sich seit 1996 an Hilfsaktionen der IGFM im Bereich Humanitäre Hilfe. Alljährlich wird gemeinsam mit den Eltern gebastelt und gesammelt. Die tollen Adventskränze, Gestecke und kleinen Tonengelchen werden schon traditionell für den Weihnachtsmarkt an der Konrad-Lorenz-Schule Usingen gefertigt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Besonderer Dank gilt hier den sehr aktiven Eltern der Klasse, die auch im vergangenen Jahr wieder viel Vorarbeit leisten mußten, damit am Weihnachtsmarkt mehr als 60 Gestecke und Kränze verkauft werden konnten.
Am 20. Juni 1995 gründeten Jugendliche die Arbeitsgruppe Pfalz der IGFM. Vorangegangen waren 1993 Aktionen, deren Erlös IGFM-Projekten für vergewaltigte Frauen in Ex-Jugoslawien zugute kam.
Rund 20 Teilnehmer besuchten vom 16. bis 18. September 2005 in Gelnhausen das IGFM-Wochendseminar "Konvertiten aus dem Islam". Hauptreferent war der auch durch Fernsehberichte bekannt gewordene evangelische Pastor Winfried Kahla, Iran-Seelsorger der EKD und von 1970 bis 1976 Pfarrer der deutschen evangelischen Gemeinde in Isfahan. Elke Beuerle, Vorsitzende des Arbeitsausschusses "Religionsfreiheit/Verfolgte Christen" und Walter Flick, Referent für Religionsfreiheit der IGFM, waren für die Seminarleitung verantwortlich. Pastor Kahla berichtete zunächst über die bedrängte Lage von Christen in der Islamischen Republik Iran.
Im Alten Rathaus in Furth im Wald hat Bürgermeister Johannes Müller zusammen mit Arbeitsgruppensprecher Utz-Reiner Römer und anderen Gästen am 10. Mai eine Ausstellung zu Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik China eröffnet.
Fields of Shame ist eine Wanderausstellung des Protestes gegen Menschenrechtsverletzungen. Die Ausstellung besteht aus Bildern und Zitaten von Opfern totalitärer Regime in vier Ländern: Burma, China/Tibet, Nordkorea und Kuba. Die Ausstellung ist ähnlich einem Gefängnisinnenhof mit Gittern gestaltet. Jeder Teil der Ausstellung beinhaltet eine Einführung über die Menschenrechtssituation des jeweiligen Landes, Zitate von Opfern des Regimes und Fotos. "Fields of Shame" wird seit dem 29. August 2005 in Deutschland nacheinander jeweils zwei bis vier Tage auf öffentlich zugänglichen Plätzen in über 30 verschiedenen Städten gezeigt. Die Ausstellung will aufklären, für Menschenrechtsthemen sensibilisieren und Menschen finden, die den Opfern helfen.