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Iran2026-06-10T20:11:36+02:00

Die Islamische Republik Iran ist ein Unrechtsstaat und missachtet systematisch die Rechte ihrer Bürger. Angehörige ethnischer, religiöser und politischer Minderheiten sind im Iran vielfacher Diskriminierungen ausgesetzt: Immer wieder kommt es zu willkürlichen Festnahmen, Verurteilungen ohne faire Gerichtsprozesse sowie zu Misshandlungen und Hinrichtungen von Andersdenkenden. Das herrschende Mullah-Regime duldet keine Rechtsstaatlichkeit. Anwälte, die sich für ihre Mandanten einsetzen, werden selbst Opfer von Verfolgung und zu politischen Gefangenen. Die katastrophale Menschenrechtslage im Iran und die Vielzahl der politischen Gefangenen und Glaubensgefangenen sind seit Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der IGFM-Arbeit. Die IGFM hat über 110 Patenschaften für iranische politische Gefangene initiiert und in vielen Fällen erfolgreich zu Hafterleichterungen und Freilassungen beigetragen.

Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen

810, 2026

Pressegespräch Iran: Bahai zwischen Gefängnis, Enteignung und wirtschaftlicher Verfolgung

Die IGFM warnt vor der systematischen Verfolgung der Bahai im Iran. Im Mittelpunkt steht der 20-jährige Parsa Najafi, der seit Juni 2026 ohne transparente Anklage in Haft sitzt. Neben willkürlichen Verhaftungen und psychischem Druck erleben Bahai auch den Ausschluss von Bildung und Arbeit sowie die Beschlagnahmung von Eigentum und wirtschaftlichen Lebensgrundlagen. Die IGFM fordert die Freilassung der Inhaftierten, rechtsstaatliche Verfahren und ein Ende der religiösen und wirtschaftlichen Entrechtung.

510, 2026

Islamische Republik Iran richtet zwei weitere Demonstranten hin – Alireza Sepahi heiratete erst vor wenigen Tagen

5. Oktober 2026 – Das islamische Regime hat heute im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan die beiden Demonstranten Alireza Sepahi und Alireza Raisi hingerichtet. Beide waren im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten im Januar 2026 festgenommen und im sogenannten „Ali-Khani-Platz“-Fall zum Tode verurteilt worden.

IGFM-Berichte zur Menschenrechtssituation


Aktionen, Kommentare und Appelle

210, 2026

Online-Pressegespräch Iran: Im Iran enteignet und entrechtet, aus Deutschland finanziert?

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt am 7. Oktober 2026 um 11 Uhr gemeinsam mit iranischen Experten, Menschenrechtsaktivisten und Angehörigen von Betroffenen zu einem Gespräch über Menschenrechtsverletzungen, Festnahmen und Repressionen im Iran. Im Mittelpunkt steht der Bericht von Atossa Najafi über das Schicksal ihres Bruders Parsa Najafi.

2109, 2026

Kommentar: Das Geld hinter den Fassaden

In einem Kommentar äußert sich der Menschenrechtsaktivist und Sprecher von Women Life Freedom Germany e. V. Behrouz Asadi zu den internationalen Vermögens- und Immobilienstrukturen des iranischen Unternehmers Ali Ansari und den damit verbundenen Sanktionen. Dabei beleuchtet er insbesondere die Herkunft und mögliche Weiterleitung der Gelder sowie die Auswirkungen für die Stadt Frankfurt.

107, 2026

Iran: Mary Mohammadi im Iran verschwunden

Die Menschenrechtslage im Iran hat sich seit den Protesten Anfang 2026 und dem Krieg mit den USA, Israel und einigen arabischen Staaten drastisch verschärft. Die Bürgerrechtlerin Mary Mohammadi, die aus dem US-Exil zurückkehrte, gilt seit Februar 2026 als verschwunden, befindet sich mutmaßlich in staatlichem Gewahrsam. Gleichzeitig drohen selbst Minderjährigen nach umstrittenen Verfahren und Zwangsgeständnissen Hinrichtungen.


Die IGFM bietet eine Reihe von kreativen Anzeigemotiven zu Menschenrechtsverletzungen im Iran an, welche Sie hier einsehen und downloaden können.

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