Kuba2026-04-16T11:42:10+02:00

Die Unterdrückung und Verfolgung Andersdenkender ist in Kuba trauriger Standard. Seit dem Amtsantritt von Fidel Castro 1959 ist die ohnehin sehr große Zahl willkürlicher Verhaftungen immer weiter gestiegen. Auf der Karibikinsel werden seit 2012 jeden Monat hunderte Menschen willkürlich festgenommen, weil sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen wollen und weil sie Menschenrechte oder Demokratie fordern. Die Verhafteten werden von der kubanischen Staatssicherheit oder der Polizei fast immer misshandelt und bedroht, bevor sie in den meisten Fällen spätestens nach einigen Tagen wieder aus der Haft entlassen werden. Mit dieser Technik der Einschüchterung und Bedrohung soll die kubanische Demokratiebewegung zerschlagen werden.

Aktuelle Meldungen


2002, 2026

Kuba: Professor zu 10 Jahren Haft verurteilt

Der kubanische Professor Ariel Manuel Martin Barroso wurde wegen regierungskritischer Graffitis zu zehn Jahren Haft und einem lebenslangen Lehrverbot verurteilt. Die IGFM sieht darin ein Beispiel für die drastische Verschärfung der Repressionen in Kuba. Aktuell sind 1.207 politische Gefangene bekannt, viele davon schwer erkrankt und ohne ausreichende medizinische Versorgung.

1510, 2025

Kubanischer Oppositionsführer endlich frei

Am 13. Oktober 2025 verließ der kubanische Dissident José Daniel Ferrer García gemeinsam mit seiner Familie Kuba und reiste in die Vereinigten Staaten aus. Die Ausreise erfolgte auf Antrag der US-Regierung und mit seiner Zustimmung. Im Januar 2025 war er kurzzeitig freigelassen, wurde jedoch im April erneut inhaftiert. Nach einer Änderung der Haftmaßnahme konnte er schließlich ausreisen und kündigte an, seinen politischen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte aus dem Exil fortzusetzen.

Die Bürgerrechtsgruppe „Damen in Weiß“



Die IGFM bietet eine Reihe von kreativen Anzeigenmotiven zu Menschenrechtsverletzungen im Kuba, welche Sie hier einsehen und downloaden können.

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