Religionsfreiheit

Foto: Pixabay, hisalman
Artikel 18 verbürgt die Religionsfreiheit sowohl im privaten wie im öffentlichen Raum. Die Religionsfreiheit umfasst sowohl die Bildung der eigenen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen wie auch ihren Wechsel und ihre private oder öffentliche Kundgabe einschließlich der Weitergabe, der Lehre und des Ritus.
Aktuelle Meldungen & Presseinfos
AG Hamburg: Lichterkette für verfolgte Christen
Die IGFM-Arbeitsgruppe Hamburg lädt am Samstag, den 23. November 2024 zu ihrer jährlichen Lichterkette für verfolgte Christen ein. Unterstützt wird die Aktion von der Evangelischen Allianz Hamburg und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hamburg.
Eritrea: 30 Jahre Entrechtung und Verfolgung von Zeugen Jehovas
Die IGFM macht auf die anhaltende Verfolgung religiöser Gruppen im Land aufmerksam. Seit 1994 wurden über 270 Zeugen Jehovas inhaftiert, derzeit sitzen 64 von ihnen unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis. Nach Angaben des UN-Sonderberichterstatters für Eritrea sind über 400 Christen ohne Anklage und Verhandlung in Lagern und Gefängnissen.
10 Jahre Massaker von Kocho
Erinnerung an die heutige Situation der jesidischen Binnengeflüchteten im Nordirak anlässlich des 10. Jahrestages des Massakers von Kocho. Hunderte fliehen aktuell aus den Flüchtlingslagern zurück nach Shingal.
Die IGFM beim Katholikentag
Vom 29. Mai bis 02. Juni 2024 fand in Erfurt der 103. Katholikentag unter dem Leitwort "Zukunft hat der Mensch des Friedens" statt. Auch die IGFM war mit einem Stand zum Thema "weltweite Christenverfolgungen" vertreten.
Fünf Jahre Haft für 15 Bahai-Frauen
Im Iran genießen die Bahá’í keinerlei Rechte, da sie unter der radikalislamischen Herrschaft der Mullahs als „ungeschützte Ungläubige“ gelten. Sie werden häufig willkürlich festgenommen und wegen grotesker Vorwürfe vor Gericht gestellt. Das Revolutionsgericht in Isfahan hat zuletzt fünfzehn Baha'i-Frauen zu insgesamt 75 Jahren Gefängnis verurteilt.
IGFM beim 103. Katholikentag
Am 29. Mai beginnt in Erfurt offiziell der 103. Deutsche Katholikentag unter dem Motto "Zukunft hat der Mensch des Friedens". Die IGFM ist von Donnerstag bis Samstag auf dem Theaterplatz in Erfurt vertreten und lädt herzlich zu einem Besuch unseres Standes ein.
Informationen & Beispiele
Verfolgung der Bahai im Iran
Bahai werden in der Ausübung ihrer sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Rechte massivst eingeschränkt. Ein seit Januar 2020 gültiges Gesetz erschwert ihnen sogar die Beantragung eines Personalausweises.
Hinsehen statt Wegschauen: Menschenrechtssituation der Uiguren
Etwa eine Million Uiguren befinden sich in Umerziehungslagern. Das Europäische Parlament hat China nun die Stirn geboten und sich gleich doppelt für die Uiguren stark gemacht. Am 18. Dezember 2019 wurde zudem der Sacharow-Preis an einen uigurischen Wissenschaftler vergeben.
Verletzung der Religionsfreiheit – wo ist die Lage am schlimmsten?
Das ist sehr viel komplizierter als man zunächst annehmen mag. In diesem Beitrag erfahren Sie warum, außerdem die Einschätzung verschiedener Beobachter.
Wie viele Menschen sterben wegen ihres Glaubens?
Diese Frage seriös und gleichzeitig mit konkreten Zahlen zu beantworten ist praktisch unmöglich – nicht nur, weil die dafür nötigen Daten unzureichend sind. In diesem Beitrag erfahren sie warum.
Hinterfragenswerte Statistiken zu Religionsfreiheit und Christenverfolgung
Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher erläutert, warum es wichtig ist, bei Zahlen und Berichten hinter die Kulissen zu schauen. Er zeigt konkrete Beispiele, wie Angaben der pro Jahr wegen ihres Glaubens getöteten Christen.
Werden Christen stärker verfolgt als andere Religionen?
Sind Christen tatsächlich die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft weltweit? Das wird vielfach behauptet – aber es ist schwerer zu sagen, als man denken möchte. Hier erfahren sie warum.
Schwerpunkt: Verfolgte Christen
Christenverfolgung auf einen Blick
Diskriminierung und Verfolgung von Andersgläubigen ist ein globales Problem, das in das Leben von Millionen Menschen eingreift – das gilt für Christen ebenso wie für viele andere Religionsgemeinschaften. Hier erfahren Sie das Wichtigste kurz & knapp.
Warum werden Christen verfolgt?
Es gibt eine ganze Reihe von Ursachen für Diskriminierung und Verfolgung. Sie wirken in der Regel gleichermaßen für verschiedene Minderheiten. Dazu gehören auch tatsächlich religiöse Gründe.
Ablehnung von Asylanträgen konvertierter Christen in Deutschland
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verweigert christlichen Konvertiten fast ausnahmslos das Recht auf Asyl – gleichgültig, was diese Flüchtlinge bereits getan haben oder was Pfarrer nach langjähriger Gemeindearbeit aussagen.
Christliche Kinder im Visier religiöser Extremisten
In Pakistan leiden christliche Kinder unter Verfolgung durch religiöse Extremisten. Die Anwältin Aneeqa Maria Anthony setzt sich mit ihrer Hilfsorganisation "VOICE" für betroffene ein.
Wann spricht man von „Christenverfolgung”?
Es gibt mehrere Definitionen, doch so eindeutig manche Teilaussagen sind, umso unschärfer sind andere. Wichtig ist die Abgrenzung allerdings nicht nur im Asylrecht, sondern auch dann, wenn Zahlen angegeben werden. Hier erfahren sie mehr…
Unterwerfungs-Vertrag für syrische Christen
Der Islamische Staat (IS) hat für Christen in dem von ihm beherrschten Gebiet sogenannte „Schutzverträge“ und die Zahlung einer Kopfsteuer („Dschizya“) für geduldete Andersgläubige eingeführt.
Junge Muslime schützen Kirchen als Zeichen für Zusammenhalt
Dass sich Muslime so bestimmt und wirkungsvoll für ihre christlichen Mitbürger einsetzten kommt in Jordanien selten vor - und hat damit umso größere Bedeutung für aufgrund ihrer Religion verfolgte Menschen auf der ganzen Welt.
Christliche Konvertiten in Asylbewerberheimen in Deutschland
Dr. Gottfried Martens ist Pfarrer einer großen Gemeinde in Berlin, in denen er gut 1000 ehemalige Muslime aus dem Iran und aus Afghanistan betreut. Bei seiner Arbeit für Flüchtlinge erfährt er immer wieder von Drohungen, Schikanen und gewalttätigen Übergriffen durch radikale Muslime gegen Christen – besonders gegen ehemalige Muslime, die sich für das Christentum interessieren oder Christen geworden sind.
Rückkehr christlicher Minderheiten ohne Europas Hilfe ist „utopisch“
Erschreckend große Teile des Nahen Ostens sind durch die Gewalt islamischer Extremisten heute „christenfrei“ oder auf dem Weg dorthin. Bei den Regierungen des Nahen Ostens zeigt sich dazu vor allem Desinteresse, Tatenlosigkeit und womöglich ein unausgesprochenes Einverständnis.
Interview: Martin Lessenthin zur Lage religiöser Minderheiten in Flüchtlingsheimen
Im Interview mit weltkirche.katholisch.de spricht IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin über Christen und andere religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsheimen. Außerdem erklärt er, dass Christen und Jesiden in vielen Fällen Opfer von parteiischen Übersetzern und parteiischem Sicherheitspersonal geworden sind.
Religionsfreiheit im Fokus und Gefangener des Monats
In unserer monatlichen Zeitschrift „Religionsfreiheit im Fokus“ berichten wir über massive Menschenrechtsverletzungen, die hauptsächlich religiös begründet sind oder die sich systematisch gegen Angehörige von religiösen Gruppen richten. Ebenso berichten wir über den „Gefangenen des Monats“ und wie Sie sich für diese Person einsetzen können.